Vor einem Gericht in Münster stehen zwei Männer, die trotz Verbots teure Maschinenteile nach Russland verkauft haben sollen – jetzt wollen die Richter eine schnelle Lösung finden.
Stell dir vor, du darfst bestimmte Sachen nicht in ein anderes Land verkaufen, weil es dort einen Krieg gibt und die EU das verboten hat. Genau das sollen zwei Männer aus dem Münsterland trotzdem gemacht haben: Sie sollen Maschinenbauteile im Wert von über 830.000 Euro nach Russland geschickt haben.
Damit es nicht auffällt, haben sie die Lieferungen über andere Länder wie die Türkei und Kirgisistan laufen lassen. Das ist, als würdest du einen Brief über drei Umwege schicken, damit niemand merkt, dass er eigentlich an eine verbotene Adresse geht. Die Staatsanwaltschaft sagt, das war in 65 Fällen so.
