Ein Gericht in den USA hat entschieden, dass der Name von Donald Trump wieder vom Kennedy Center in Washington verschwinden muss.

Was ist passiert? Das Kennedy Center ist ein großes Kulturhaus in der US-Hauptstadt Washington, direkt am Potomac-Fluss. Dort gibt es Theater, Tanz und Musik für alle Richtungen. Im Dezember wurde es auf den Namen „Trump Kennedy Center" getauft, weil Trump den Vorsitz im Vorstand übernommen hatte. Viele Leute haben damals protestiert, und viele Künstlerinnen und Künstler haben ihre Auftritte abgesagt. Jetzt hat ein Gericht gesagt: Diese Umbenennung war nicht erlaubt, weil der Name eigentlich vom US-Kongress festgelegt worden ist und nicht einfach so geändert werden darf. Deshalb muss bis zum 12. Juni überall im Haus und auf der Website wieder der alte Name stehen.

Wer hilft? Das Gericht hat klare Regeln durchgesetzt: Wenn ein Gebäude vom Kongress benannt wurde, kann es nicht einfach von einer Person umbenannt werden. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kennedy Center setzen die Anweisung jetzt Schritt für Schritt um, zum Beispiel bei der Beschilderung und im Internet. Die vielen Kulturschaffenden, die im Dezember ihre Auftritte abgesagt haben, haben mit ihrer Haltung ebenfalls Druck gemacht und gezeigt, dass Kunstfreiheit für sie nicht verhandelbar ist.