In Vietnam hat die Polizei mehr als 400 Katzen aus einem illegalen Handel befreit – und zeigt damit, dass sich die Einstellung gegenüber Fleisch von Hunden und Katzen langsam wandelt.

Was ist passiert? In der Großstadt Ho-Chi-Minh-Stadt hat die Polizei Mitte Juni eine große Razzia gemacht. Die Beamten fanden über 400 Katzen, die in engen Käfigen eingesperrt waren. Viele Tiere waren sehr verängstigt und erschöpft. Einige schafften es leider nicht und sind gestorben, bevor sie Hilfe bekommen konnten. Mehr als 40 Katzen konnten aber schon zu ihren Besitzern nach Hause zurück.

Wer hilft? Tierschutzorganisationen wie Humane World for Animals und Four Paws kümmern sich um die geretteten Tiere. Sie versorgen die Katzen mit Futter und medizinischer Hilfe. Die Organisationen erzählen auch der Öffentlichkeit, warum der Handel mit Hunde- und Katzenfleisch grausam und gefährlich ist. In Vietnam haben laut Regierung schon mehr als 80 Prozent der Hundefarmen geschlossen. Südkorea hat sogar ein Gesetz gegen den Hundefleischhandel beschlossen.