Der große US-Autobauer General Motors hat seine Ziele für 2026 erneut nach oben geschraubt und will jetzt mehr Geld mit jedem verkauften Auto verdienen.
General Motors, kurz GM, hat im Sommer 2026 neue Zahlen für das zweite Quartal vorgelegt. Der Umsatz stieg um knapp zwei Prozent auf rund 48 Milliarden US-Dollar, obwohl GM weniger Autos verkaufte als zuvor. Das bedeutet: Pro Auto wurde mehr eingenommen. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag bei 3,57 US-Dollar und übertraf damit die Erwartungen vieler Analysten. Auch der Ausblick für das Gesamtjahr wurde zum zweiten Mal angehoben: GM rechnet nun mit 12 bis 14 US-Dollar bereinigtem Gewinn je Aktie.
Wichtig zu wissen: „Bereinigt“ heißt, dass bestimmte Sondereffekte herausgerechnet werden – zum Beispiel einmalige Belastungen, die mit alten Entscheidungen zusammenhängen.
Was lief schlechter? Der Nettogewinn brach im zweiten Quartal um rund 31 Prozent auf 1,3 Milliarden US-Dollar ein. Der Grund sind hohe Sonderkosten in Höhe von 2,3 Milliarden US-Dollar, weil GM seine Elektroauto-Strategie wieder zurückfährt. Seit der zweiten Jahreshälfte 2025 summieren sich diese Belastungen auf rund 10,9 Milliarden US-Dollar.
