Beim G7-Gipfel im französischen Évian haben die Chefs der wichtigsten westpäischen Industriestaaten über Kriege, Wirtschaft und Technologie gesprochen und sich auf einige gemeinsame Schritte geeinigt.

Die G7 ist eine Gruppe von sieben großen Industrieländern: Frankreich, Deutschland, die USA, Italien, Kanada, Großbritannien und Japan. Ihr Treffen fand in der kleinen Stadt Évian-les-Bains am Genfersee statt und dauerte knapp drei Tage. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hatte eingeladen. Am Ende sagte er, es sei ein "Moment des strategischen Erwachens" gewesen – also ein Moment, in dem alle aufgewacht sind und gemerkt haben, dass sie zusammenarbeiten müssen. Auch Bundeskanzler Friedrich Merz fand, das Treffen sei ein Erfolg. Das ist besonders, weil sich die Staaten vorher wegen des Iran-Krieges oft gestritten hatten. US-Präsident Donald Trump, der bei früheren Treffen früher abgereist war, blieb diesmal bis zum Schluss. Macron hatte ihn unter anderem zum Abendessen ins Schloss Versailles eingeladen und einen Golfplatz für ihn bereitgestellt.