Bei den French Open in Paris sind fast alle Topstars rausgeflogen – nur Alexander Zverev ist noch da und spielt jetzt als Favorit weiter.
Stell dir vor: Du spielst ein riesiges Tennis-Turnier, und plötzlich sind alle, die besser eingeschätzt wurden als du, nicht mehr dabei. Genau das ist Alexander Zverev passiert. Der 29-Jährige aus Hamburg hat sein Drittrunden-Match gegen den Franzosen Quentin Halys gewonnen – mitten in der Nacht, nach Mitternacht. Deshalb nennen ihn manche jetzt 'Nachtarbeiter'.
Richtig verrückt: Der Weltranglistenerste Jannik Sinner musste wegen Erschöpfung aufgeben. Titelverteidiger Carlos Alcaraz konnte wegen einer Verletzung gar nicht erst starten. Und der serbische Superstar Novak Djokovic, 39 Jahre alt und Rekord-Grand-Slam-Sieger, verlor gegen einen 19-jährigen Brasilianer namens João Fonseca. Djokovic führte schon mit 2:0 Sätzen, aber Fonseca drehte das Match noch – das hat vor ihm noch kein Teenager geschafft.
Jetzt ist Zverev der einzige Spieler aus den Top 5 der Welt, der noch im Turnier ist. Viele sagen: Er ist der Topfavorit auf den Titel. Aber Zverev selbst bleibt cool. Er sagt: 'Ich muss mich auf das konzentrieren, was ich beeinflussen kann – und das sind meine Matches.' Einen lustigen Versprecher gab es auch: Er nannte seinen nächsten Gegner Jesper de Jong versehentlich 'Frenkie de Jong' – so heißt nämlich ein niederländischer Fußballer. Kein Drama, sondern einfach eine witzige Verwechslung nach einem langen Abend.
