Frankreichs Fußball-Nationalteam um Ousmane Dembélé hat bei der WM stark aufgespielt und trifft jetzt auf Schweden.

Ousmane Dembélé ist gerade richtig gut drauf. Der 29-Jährige hat im Turnier schon vier Tore geschossen, drei davon im letzten Gruppenspiel gegen Norwegen. Insgesamt hat er elf Tore für Frankreich, seit er 2016 erstmals für die Nationalmannschaft gespielt hat. Auch bei seinem Verein Paris Saint-Germain traf er oft – 61 Tore stehen dort zu Buche, dazu kommen drei Meisterschaften und der Champions-League-Sieg im Mai.

Zusammen mit Kylian Mbappé und Michael Olise bildet Dembélé einen Angriff, der international für Aufsehen sorgt. Die schwedische Zeitung Aftonbladet schrieb sogar, der französische Kader sei "noch talentierter ist als bei den WM-Siegen 1998 und 2018". Michael Olise, der beim FC Bayern spielt, bereitet viele Tore mit ruhigen Pässen vor.

Trainer Didier Deschamps bleibt trotzdem vorsichtig. Er sagt: "Der erste Wettbewerb ist vorbei. Aber es gibt einen zweiten. Die von euch, die bereits eine WM gespielt haben, wissen, jetzt ändert sich alles. Jedes Spiel kann das letzte sein". Sein Co-Trainer Guy Stéphan ergänzt: "Ich finde, sie sprechen alle die gleiche Fußballsprache" – also alle verstehen sich blind auf dem Platz.