Die französischen Abgeordneten haben einstimmig ein Gesetz namens Code Noir abgeschafft, das früher die Sklaverei in den Kolonien erlaubte.
Was ist passiert? Der Code Noir war eine Sammlung von Regeln aus dem 17. Jahrhundert. Er stufte versklavte Menschen als „Sachen“ ein, die man kaufen und verkaufen konnte. Obwohl die Sklaverei in Frankreich schon 1848 verboten wurde, stand dieses Gesetz immer noch auf dem Papier. Jetzt hat das Parlament es offiziell gelöscht.
Wer hilft mit? Abgeordnete wie Max Mathiasin aus Guadeloupe haben das Gesetz eingebracht. Er sagt, die Abschaffung sei eine „bedeutende symbolische und politische Geste“. Auch Präsident Emmanuel Macron unterstützt den Schritt. Gleichzeitig fordern Politiker aus den Überseegebieten, dass Frankreich mehr gegen die heutigen Probleme dort tut – zum Beispiel gegen hohe Arbeitslosigkeit und schlechte Gesundheitsversorgung.
