Der größte Elektronik-Auftragsfertiger der Welt, Foxconn aus Taiwan, hat im zweiten Quartal fast 40 Prozent mehr Umsatz gemacht als im Vorjahr.
Foxconn baut unter anderem die iPhones für Apple und die Server für Nvidia. Server sind große Computer, die zum Beispiel für KI-Anwendungen gebraucht werden. Im zweiten Quartal 2026 stieg der Umsatz auf etwa 2,5 Billionen Taiwan-Dollar, das sind ungefähr 69 Milliarden Euro.
Das Unternehmen sagt, dass vor allem die starke Nachfrage nach KI das Wachstum möglich gemacht hat. Auch das iPhone-Geschäft wuchs deutlich. Für das nächste Quartal erwartet Foxconn weiteres Wachstum, will aber keine genauen Zahlen nennen.
Gleichzeitig warnt Foxconn davor, dass die Weltpolitik und die Wirtschaft gerade unsicher sind. Das kann sich auf das Geschäft auswirken. Trotzdem ist das Ergebnis ein Zeichen dafür, dass KI für die Tech-Branche immer wichtiger wird – und dass Taiwan dabei eine große Rolle spielt.
