Wegen einer Gewitterwarnung mussten tausende Fans das Berliner Olympiastadion kurz vor dem Foo-Fighters-Konzert verlassen.
Am Mittwochabend wollte die US-Band Foo Fighters um 19 Uhr im Berliner Olympiastadion spielen. Kurz vorher hieß es über Lautsprecher: Gewitterzelle! Die Sicherheitsleute haben deshalb alle aus dem Innenraum gebeten – also dort, wo normalerweise die Bühne und die Stehplätze sind. Insgesamt waren rund 65.000 Leute für das Konzert angemeldet, viele davon mussten raus.
Christoph Meyer, der Veranstaltungsdirektor im Stadion, hat dem Tagesspiegel gesagt, dass eine Meteorologin vor Ort das Gewitterrisiko gemeldet hat. Inzwischen hat sich die Gewitterzelle aber aufgelöst. Damit ist die größte Gefahr erst mal vorbei. Die Polizei musste nicht eingreifen – das Sicherheitsteam hat die Räumung allein organisiert.
Während der Unterbrechung sollten die Fans unter dem Dach und in den Umläufen bleiben – das sind die überdachten Gänge rund um die Ränge. Meyer hat auch gesagt, dass der Veranstaltungsleiter das Signal gibt, wenn alle wieder zurück auf die Plätze dürfen. Viele Leute haben in der Schlange vor den Eingängen einfach auf ihr Handy geschaut und aufs Signal gewartet.
