Am Frankfurter Flughafen ist am Donnerstag ein leeres Passagierflugzeug mit der Nase nach unten gekippt, weil das vordere Fahrwerk eingeknickt ist.
Was ist passiert? Am Donnerstagmittag gegen halb eins stand ein großer Jet der Fluggesellschaft Lufthansa am Flughafen Frankfurt am Gate A15 vor Terminal 1. Das Flugzeug war eine Boeing 787-9, also ein „Dreamliner“, und sollte als Flug LH450 nach Los Angeles fliegen. Während Mitarbeiter das Flugzeug für den Start vorbereiteten, ist plötzlich das vordere Fahrwerk – das Bugfahrwerk – eingeknickt. Dadurch ist die Nase des Flugzeugs nach unten gekippt. Passagiere waren zu diesem Zeitpunkt noch nicht an Bord, nur die 13 Flugbegleiter und Mitarbeiter von Servicefirmen.
Wer hilft? Die Rettungskräfte kümmerten sich sofort um die fünf Verletzten und brachten sie ins Krankenhaus. Die Fluggesellschaft Lufthansa hat ein eigenes Krisenteam gebildet, kümmert sich um die unverletzten Crew-Mitglieder und organisiert deren Heimreise. Der Flughafenbetreiber Fraport hat gesagt, dass der übrige Flugbetrieb ganz normal weiterläuft. Fachleute der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (kurz BFU) untersuchen jetzt, warum das Fahrwerk eingeknickt ist. Das beschädigte Flugzeug wird in eine Wartungshalle geschleppt und dort repariert.
