Fliegen aus Deutschland soll ab Juli billiger werden, weil der Bund die Luftverkehrsteuer senkt. Doch ob du als Passagier wirklich weniger zahlst, entscheiden die Airlines.
Stell dir vor, du buchst einen Flug und der Preis ist plötzlich ein paar Euro günstiger. Genau das soll ab Juli möglich sein, denn die Bundesregierung senkt die Luftverkehrsteuer – also eine Steuer, die auf Flugtickets erhoben wird. Je nach Flug sparst du zwischen 2,50 Euro und 11,40 Euro pro Ticket. Das klingt erstmal nicht viel, aber bei einer Familie oder einem Langstreckenflug kann es sich summieren.
Brandenburgs Verkehrsminister Robert Crumbach hat die Fluggesellschaften deshalb aufgefordert, die Ersparnis auch wirklich an die Kunden weiterzugeben. Er sagte sinngemäß, dass die Branche jetzt attraktive Preise bieten müsse. Ob die Airlines das tatsächlich tun, ist aber ihre eigene Entscheidung – sie könnten die Steuerentlastung auch einfach im eigenen Geldbeutel behalten.
Gleichzeitig fordern die ostdeutschen Ministerpräsidenten, dass am Hauptstadtflughafen BER mehr Langstreckenflüge erlaubt werden. Das würde bedeuten, dass du direkt von Berlin aus zum Beispiel nach Amerika oder Asien fliegen könntest, ohne erst in Frankfurt oder München umsteigen zu müssen. Das macht Reisen einfacher und könnte die Region als Wirtschaftsstandort stärken.
