In Frankfurt ist eine Arbeitsgondel mit zwei Fensterputzern in rund 200 Metern Höhe an einem Hochhaus hängen geblieben — die Feuerwehr hat beide Männer gerettet.
Die Gondel hing an der Fassade eines Frankfurter Hochhauses auf der Höhe des 44. Stockwerks fest. Plötzlich löste sie sich, und für die beiden Arbeiter wurde es richtig gefährlich. Eine Gondel ist so etwas wie ein kleiner, hängender Fahrstuhl, mit dem Leute an der Außenwand eines Hauses arbeiten können.
Die Berufsfeuerwehr Frankfurt rückte sofort aus. Speziell ausgebildete Höhenretter kletterten von oben an der Fassade zu den beiden Männern. Über eine Seilwinde zogen sie die Fensterputzer dann elf Stockwerke nach oben, bis sie wieder festen Boden unter den Füßen hatten. Insgesamt waren 24 Einsatzkräfte dabei, fünf davon Höhenretter.
Die Feuerwehr sagt, dass an der Gondel vermutlich ein technischer Defekt die Ursache war. Der Sprecher meinte außerdem, dass es wohl die höchste Rettungsaktion im urbanen Raum in Deutschland war — also mitten in einer Stadt, nicht auf einem Berg oder in einem Wald. Solche Einsätze sind für die Retter eine echte Ausnahmesituation.
