Nach dem Tod des 18-jährigen Henry Nowak in England haben User und eine KI im Internet unbeteiligte Polizisten fälschlich als Schuldige benannt – eine Frau musste deswegen an einen sicheren Ort fliehen.
Was ist passiert? Im Dezember 2025 wurde der 18-jährige Student Henry Nowak in der englischen Stadt Southampton erstochen. Er hatte der Polizei noch erzählt, was passiert war, starb aber am Tatort. Ein Video zeigt, wie der schwer verletzte junge Mann am Boden liegt und von Polizisten gefesselt wird. Der Täter wurde zu mindestens 21 Jahren Gefängnis verurteilt. Im Internet wurden danach Stimmen laut, die den Fall für politische Zwecke nutzen wollten – auch von Rechtsextremen, die teilweise gewaltsam auf die Straße gingen.
Wer hilft? Die BBC und die Zeitung The Guardian haben über die falschen Anschuldigungen berichtet. Die KI Grok, die den Fehler gemacht hat, hat ihn inzwischen zugegeben. Die britische Polizei und das Innenministerium versuchen, die unschuldig beschuldigten Beamten zu schützen. Die Ex-Polizistin Christi Hill hat sich öffentlich geäußert, um klarzustellen, dass sie mit dem Fall nichts zu tun hat. Auch die BBC hat ihre Geschichte aufgenommen, damit die Öffentlichkeit weiß, was wirklich passiert ist.
