Matthias Platzeck, früherer SPD-Chef, findet: Deutschland sollte nach einem Frieden in der Ukraine wieder mit Russland sprechen – und seine eigene Partei muss sich ändern.
Stell dir vor, deine Stromrechnung ist so hoch, dass Firmen ins Ausland abwandern. Genau davor warnt Matthias Platzeck. Er war mal Chef der SPD und Regierungschef in Brandenburg. Jetzt hat er im Fernsehen gesagt: Wenn es Frieden in der Ukraine gibt, sollten wir wieder mit Russland reden – vor allem wegen günstiger Energie.
Platzeck weiß, dass viele das falsch finden. Russland führt seit 2022 Krieg gegen die Ukraine. Trotzdem meint er: „Wir haben nur die Anführer, die wir haben, und mit denen müssen wir auch umgehen.“ Er nennt Putin und Trump als Beispiele. Seine Botschaft: Man kann sich seine Gesprächspartner nicht immer aussuchen.
Richtig sauer ist Platzeck auf seine eigene Partei, die SPD. Er sagt, sie hat den Kontakt zu normalen Leuten verloren. Die Sprache sei zu akademisch – also zu kompliziert und abgehoben. Früher hat die SPD für Arbeiter und „kleine Leute“ gekämpft, heute verstehen viele sie nicht mehr. Platzeck fordert: Das muss sich dringend ändern, sonst verliert die Partei noch mehr Wähler.
