Die EU hat neue Strafmaßnahmen gegen Russland beschlossen, die unter anderem Firmen aus der Rüstungsindustrie und der Schattenflotte treffen.
Die Außenministerinnen und Außenminister der EU haben sich am 15. Juni 2026 in Luxemburg getroffen und ein neues Sanktionspaket gegen Russland verabschiedet. Insgesamt sind jetzt 34 Personen und 47 Organisationen oder Unternehmen auf der Liste. Dazu gehören Hersteller von Drohnen und Militärtechnik, Firmen der sogenannten Schattenflotte und Menschen, die russische Desinformation in Europa verbreiten. Außerdem stehen 15 Personen und eine Organisation auf der Liste, die im Zusammenhang mit dem Tod des Kreml-Kritikers Alexej Nawalny im Jahr 2024 in einem russischen Straflager stehen.
Was bedeutet das praktisch? Allen betroffenen Personen wird die Einreise in die EU verboten. Ihr Geld und ihre Konten in Europa werden eingefroren. EU-Bürger und EU-Unternehmen dürfen ihnen kein Geld mehr geben. So soll verhindert werden, dass diese Akteure den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine weiter finanzieren oder unterstützen können.
