Ein Gericht in Luxemburg hat entschieden, dass der Messenger von Meta weiterhin den neuen EU-Regeln für große Internetplattformen unterliegt.

Stell dir vor, ein riesiger Onlinedienst hat so viel Macht, dass andere Anbieter kaum noch eine Chance haben. Genau das nennt die EU einen „Torwächter“ – auf Englisch „Gatekeeper“. Wenn ein Unternehmen so eingestuft wird, muss es sich an strengere Regeln halten, damit der Wettbewerb fair bleibt. Genau das ist mit Meta und seinem Messenger jetzt vom Gericht bestätigt worden.

Die EU-Kommission hatte Meta schon 2023 als Torwächter eingestuft. Meta hat dagegen geklagt, aber das Gericht hat die Klage für den Messenger-Dienst abgewiesen. Anders sah es beim Online-Marktplatz „Marketplace“ aus: Dieser wurde schon vor einem Jahr wieder von der Liste gestrichen, und Metas Klage dagegen war erfolgreich.

Was bedeutet das praktisch? Der Messenger muss in Zukunft offener für andere Anbieter werden. Das heißt, du könntest irgendwann zum Beispiel Nachrichten aus einem anderen Messenger direkt im Meta-Messenger empfangen – ohne zwei Apps nebeneinander laufen zu lassen. Das soll dir mehr Auswahl geben und verhindern, dass ein einzelner Konzern zu mächtig wird.