Das Finale des Eurovision Song Contest in Wien wurde weltweit von 131 Millionen Menschen im Fernsehen verfolgt – trotz eines Boykotts von fünf Ländern.
Am 16. Mai stand die Wiener Stadthalle ganz im Zeichen des 70. Eurovision Song Contest. ORF-Executive-Producer Michael Krön zeigte sich danach zufrieden: Die Reichweite von 131 Millionen habe die Erwartungen sogar übertroffen. Zum Vergleich: Im Vorjahr in Basel waren es 166 Millionen gewesen. Mit Island, Irland, Spanien, den Niederlanden und Slowenien hatten fünf Länder ihre Teilnahme abgesagt, was die Bilanz aber nicht trübte.
Besonders beliebt war die Show laut Veranstalter in Finnland, wo der Marktanteil bei 92,8 Prozent lag. Schweden erreichte 85,5 Prozent. In Österreich schalteten durchgehend etwa 1,5 Millionen Menschen ORF 1 ein, der Peak lag bei knapp 1,6 Millionen. Bei den Jüngeren zwischen 12 und 29 Jahren betrug der Marktanteil sogar 91 Prozent. Auch online war der Contest ein Riesen-Erfolg: Über 2,75 Milliarden Aufrufe verzeichneten die Social-Media-Plattformen bis Ende Mai.
