Ein starkes Erdbeben hat den Nordwesten Venezuelas getroffen und in mehreren Städten Schäden angerichtet.
Am Mittwochabend hat im Nordwesten von Venezuela die Erde gebebt. Die US-Erdbebenwarte USGS hat die Stärke des ersten Bebens mit 7,1 angegeben. Wenig später folgte ein zweites Beben, das sogar eine Stärke von 7,5 erreichte. Das Zentrum lag in der Nähe der Städte San Felipe und Morón, nur wenige Kilometer unter der Erdoberfläche. Deshalb waren die Erschütterungen in vielen Orten deutlich zu spüren, auch in der Hauptstadt Caracas und im Nachbarland Kolumbien.
Nach dem Beben hat die Regierung schnell reagiert. Innenminister Diosdado Cabello hat sich im Fernsehen gemeldet und gesagt, die Lage sei äußerst alarmierend. Rettungskräfte wurden in Alarmbereitschaft versetzt, um verschüttete Menschen zu suchen und Verletzte zu versorgen. Auch andere Länder und internationale Organisationen haben Hilfe angeboten, etwa mit Rettungsteams und Hilfsgütern. Viele Anwohnerinnen und Anwohner haben ihre Häuser verlassen, weil Wände Risse bekommen haben oder eingestürzt sind.
