Der US-Vizepräsident JD Vance hat im Podcast gesagt, seine Regierung habe den Umgang mit den Epstein-Akten „komplett vermasselt“ – aber nicht, um etwas zu verstecken.

Was ist passiert? US-Vizepräsident JD Vance war zu Gast im Podcast „The Joe Rogan Experience“. Dort wurde er gefragt, ob die Regierung die Veröffentlichung der Akten zu Jeffrey Epstein richtig gemacht hat. Vance hat ehrlich geantwortet: „komplett vermasselt“. Er hat also gesagt, dass die Kommunikation der Regierung schlecht gelaufen ist. Gleichzeitig hat er aber klargestellt: Er glaubt nicht, dass die Regierung absichtlich etwas verstecken wollte. Die Akten zu Epstein waren schon vorher veröffentlicht worden, aber viele Passagen waren geschwärzt. Kritiker sagen, dass diese Schwärzungen nicht nur die Opfer schützen, sondern auch mögliche Mittäter.

Wer hilft? In den USA achten Journalistinnen und Journalisten sowie Kongressabgeordnete darauf, dass die Regierung die Akten nicht unter Verschluss hält. Auch Podcasts wie der von Joe Rogan stellen direkte Fragen an Politiker. Pam Bondi, die vorher für die Veröffentlichung zuständig war, wurde Anfang April von Präsident Trump aus dem Amt entfernt. So wurde versucht, Verantwortung zu klären und einen Neustart hinzukriegen.

Was kannst du tun? Wenn du mitreden willst, informiere dich aus seriösen Quellen über den Fall und überprüfe Behauptungen, bevor du sie teilst. Du kannst Diskussionen fair führen, ohne Menschen, die als Opfer betroffen sind, weiter zu verletzen. Deine Stimme zählt – auch wenn du noch nicht wählen darfst, kannst du Themen setzen, zum Beispiel in der Schule oder online.