Im Podcast 'The Joe Rogan Experience' hat US-Vizepräsident JD Vance zugegeben, dass seine Regierung bei den Epstein-Akten Fehler gemacht hat.

Was ist passiert? JD Vance hat in einem Podcast gesagt, dass die US-Regierung bei der Veröffentlichung der Epstein-Akten schlecht kommuniziert hat. Er benutzte dafür das Wort 'komplett vermasselt'. Das bedeutet, dass etwas sehr schlecht gelaufen ist. Gleichzeitig sagte er aber, dass die Regierung nicht absichtlich etwas versteckt hat. Ein Beispiel: Die frühere US-Justizministerin Pam Bondi hatte vorher gesagt, sie habe eine Liste mit Namen von Epsteins Kunden auf ihrem Schreibtisch. Vance sagte, solche Aussagen hätten zu Verwirrung geführt. Im Hintergrund geht es um Jeffrey Epstein, einen reichen Geschäftsmann aus New York, der vor vielen Jahren einen Missbrauchsring betrieben hat. Seine Opfer waren junge Frauen und Minderjährige. Epstein starb 2019 im Gefängnis.

Wer hilft? Verschiedene Institutionen in den USA arbeiten daran, den Fall aufzuklären. Der Kongress und die Justiz behalten sich weitere Schritte vor. Opferverbände setzen sich dafür ein, dass alle Dokumente vollständig veröffentlicht werden. Außerdem wurde Pam Bondi, die frühere Justizministerin, von US-Präsident Donald Trump im April aus dem Amt entlassen. Medien und Investigativjournalisten recherchieren den Fall weiter und berichten darüber, damit die Öffentlichkeit informiert bleibt.