Ein US-Gericht hat den mexikanischen Drogenboss Ismael "El Mayo" Zambada zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt.
Was ist passiert? Ein Bundesgericht in New York hat am Montag den 76-jährigen Ismael "El Mayo" Zambada zu lebenslanger Haft verurteilt. Zambada war Mitgründer des berüchtigten Sinaloa-Kartells, das jahrzehntelang Drogen in die USA schmuggelte. Er hatte zuvor gestanden, an dem Kartell beteiligt gewesen zu sein, und sich damit eine mildere Strafe als die Todesstrafe gesichert. Zusätzlich darf er laut US-Justiz nie auf Bewährung freikommen, und 15 Milliarden Dollar aus seinem Vermögen werden eingezogen.
Wer hilft? Die US-Staatsanwaltschaft unter US Attorney Joseph Nocella hat den Prozess geführt. Auch das FBI, die US-Drogenbehörde DEA und die mexikanischen Behörden arbeiten seit Jahren zusammen, um Kartelle zu zerschlagen. Ermittlerinnen und Ermittler versuchen außerdem, das Vermögen der Kartelle zu beschlagnahmen und in Präventionsprogramme zu investieren. Schulen, Sozialarbeiter und Hilfsorganisationen in den USA unterstützen zudem Menschen, die durch Drogenkonsum oder Familienmitglieder im Kartell betroffen sind.
