In Spanien räumen Jugendliche Schwimmbecken mit einer schmutzigen Aktion – und filmen alles für Klicks im Internet.
Was ist passiert? In manchen spanischen Freibädern verrichten Jugendliche absichtlich Stuhlgang direkt ins Wasser. Das Ganze hat sogar einen Namen: "reto marrón", zu Deutsch "braune Herausforderung". Die Täter filmen, wie das Bad geräumt wird und die Polizei anrückt, und posten die Clips auf TikTok, Instagram und Co. Ziel sind möglichst viele Likes. Der Radiosender Cadena Ser spricht von Hunderten Fällen in diesem Jahr, eine offizielle Statistik fehlt aber.
Wer hilft? Die betroffenen Städte reagieren: Sie setzen mehr Sicherheitspersonal ein, lassen das Wasser aufwendig reinigen und rufen Eltern dazu auf, mit ihren Kindern über solche Streiche zu reden. Auch Schulen und Elternverbände diskutieren, wie junge Menschen besser verstehen, welche Folgen solche Aktionen haben – für andere Badegäste, für das Personal und für sich selbst.
