Bei einem Kinderfest im Wiener Rathaus wurde Eis verteilt, auf dem Sprüche standen, die viele Erwachsene als peinlich oder unpassend fanden.

Was ist passiert? Beim Ferienprogramm im Wiener Rathaus gab es Eis mit Aufdrucken. Kinder haben die Texte meistens gar nicht bemerkt. Viele Erwachsene fanden die Sprüche aber geschmacklos oder sexuell zweideutig. Auf Social Media wurde das Thema unter "Wienopoli" schnell diskutiert.

Wer kümmert sich? Die Stadt Wien hat angekündigt, den Fall zu prüfen. Das Kinderbüro wienXtra sagt, dass es die Vorwürfe ernst nimmt. Eine Politikerin der FPÖ, Ricarda Berger, hat die Aktion scharf kritisiert und fordert Aufklärung im Gemeinderat.

Was kannst du tun? Wenn dich etwas auf einem Fest oder im Internet verunsichert, rede mit einer Person, der du vertraust, zum Beispiel deinen Eltern, einer Lehrkraft oder einer Beratungsstelle. In Wien kannst du dich an die Kinder- und Jugendanwaltschaft wenden, wenn du Fragen zu deinen Rechten hast.