Nach über 20 Jahren Planung wurde in Berlin-Neukölln ein neuer Hindu-Tempel feierlich eröffnet, und alle sind eingeladen, ihn zu besuchen.
Stell dir vor, du läufst durch Neukölln und plötzlich siehst du einen 17 Meter hohen Tempel mit blauer Fassade und einem goldenen Turm. Genau das steht jetzt an der Hasenheide. Der Tempel ist Ganesha gewidmet, einem Gott mit Elefantenkopf, der in Indien für Energie und Weisheit steht. Damit es so weit kam, haben Menschen mehr als 20 Jahre lang geplant, gebaut, gespendet und organisiert.
Der Mann hinter dem Projekt heißt Vilwanathan Krishnamurthy. Er kam 1975 als Gastarbeiter nach Berlin und arbeitete bei der Firma AEG. Vor ein paar Jahrzehnten hatte er die Idee für einen Ort, an dem Hindus aus Berlin beten und feiern können. Zusammen mit Freunden gründete er 2005 einen Verein, sammelte rund 1,1 Millionen Euro an Spenden und baute Stein für Stein diesen Tempel.
