Im Kongo wütet weiterhin das Ebola-Virus, und Helfer sagen: Das Schlimmste kommt vielleicht erst noch.

Im Kongo gibt es gerade einen großen Ebola-Ausbruch. Das ist eine sehr gefährliche Krankheit, die oft tödlich endet. Die Variante heißt Bundibugyo und kommt selten vor. Bis jetzt wurden mehr als 780 Fälle im Labor bestätigt, davon sind 192 Menschen gestorben. Das Rote Kreuz warnt, dass der Höhepunkt der Krankheitswelle noch gar nicht erreicht ist.

Das Rote Kreuz und andere Helfer versuchen, die Menschen zu schützen. Sie organisieren sichere Bestattungen, weil sich Ebola auch von Verstorbenen übertragen kann. Dabei benutzen sie spezielle Leichensäcke mit einem durchsichtigen Fenster, damit Familien das Gesicht ihrer Angehörigen noch sehen können. Helfer wie Bruno Michon vom Roten Kreuz versuchen außerdem, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen und ihnen zuzuhören.

Du kannst helfen, indem du gut informiert bleibst und seriöse Quellen nutzt. Sprich mit Freundinnen und Freunden oder deiner Familie über das Thema, wenn dich die Nachricht beschäftigt. Organisationen wie das Rote Kreuz freuen sich über Spenden oder über Menschen, die sich später einmal für globale Gesundheit einsetzen möchten.