Der Bundestag hat über neue Regeln abgestimmt, damit Leute, die durch einen E-Scooter zu Schaden kommen, leichter Geld bekommen – auch von der Firma, die den Roller vermietet.
Stell dir vor, du gehst auf dem Gehweg und plötzlich liegt ein E-Scooter im Weg. Du stolperst und tust dir weh. Bisher war es schwierig, Geld dafür zu bekommen, weil man beweisen musste, wer den Roller gefahren hat. Das soll sich jetzt ändern.
Bundesjustizministerin Stefanie Hubig möchte, dass die Vermieter von E-Scootern mehr Verantwortung übernehmen. Sie sagt: Wer mit Rollern Geld verdient, muss auch dafür geradestehen, wenn damit etwas passiert.
Konkret bedeutet das: Wenn du verletzt wirst, kannst du künftig direkt die Firma ansprechen, die den Roller vermietet hat. Du musst also nicht mehr unbedingt den Fahrer finden. Außerdem sollen Scooter-Fahrer selbst mehr Verantwortung tragen, wenn sie nicht beweisen können, dass sie unschuldig sind.
