In der Nacht haben russische Drohnen ein Wohnviertel westlich von Kiew getroffen und ein Munitionslager zur Explosion gebracht.

Was ist passiert? In der Nacht auf Samstag haben russische Drohnen den Kiewer Vorort Myla getroffen. Sie schlugen in der Nähe von Wohnhäusern in ein Munitionslager ein. Durch die Explosionen wurden viele Häuser beschädigt. Nach Angaben der ukrainischen Behörden wurden Dutzende Menschen verletzt, ein Mädchen im Alter von zwei Jahren kam ums Leben. Die Rettungsdienste suchten noch am Morgen nach möglichen Verschütteten.

Wer hilft? In Kiew waren viele Rettungskräfte im Einsatz: Feuerwehr, Sanitäterinnen und Sanitäter sowie Polizei. Bürgermeister Vitali Klitschko rief die Menschen in Schutzräume auf und ließ Notunterkünfte für Anwohnerinnen und Anwohner bereitstellen, deren Häuser unbewohnbar geworden sind. Freiwillige Helferinnen und Helfer versorgten Betroffene mit Wasser, Decken und warmen Sachen. Die ukrainische Luftwehr fing nach eigenen Angaben einen Teil der Drohnen ab.