Immer mehr Drohnen tauchen in der Nähe von Flughäfen auf und sorgen für Verspätungen, Sperrungen und Millionenkosten.

Im letzten Jahr gab es an deutschen Flughäfen 226 Drohnenvorfälle. Bei mehr als der Hälfte davon mussten Flughäfen den Betrieb ganz oder teilweise stoppen. Insgesamt 25 Flughäfen waren betroffen. Besonders schlimm war es im Oktober in München: Dort konnten mehrere Tage lang keine Flugzeuge starten oder landen, etwa 10.000 Passagiere saßen fest. Auch in Frankfurt gab es im Juli 2025 einen großen Vorfall. Wenn eine Drohne mit einem Flugzeug zusammenstößt, kann das bei hoher Geschwindigkeit großen Schaden anrichten, deshalb ist das ein echtes Sicherheitsproblem.

Zum Glück wird an Lösungen gearbeitet. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) forscht an Technologien, die Drohnen frühzeitig entdecken und abwehren können. Die Bundespolizei hat Detektionssysteme im Einsatz, und Piloten sowie Lotsen melden Sichtungen. Außerdem gilt rund um Flughäfen ein Flugverbot für Drohnen im Umkreis von 1,5 Kilometern, wer das bricht, kann bis zu zehn Jahre Gefängnis bekommen. In den meisten Fällen weiß man allerdings nicht, wer die Drohnen überhaupt steuert.