Nach einem Drohnentreffer im größten Atomkraftwerk Europas fordert die Internationale Atomenergiebehörde sofort Zugang, um die Sicherheit zu prüfen.
Was ist passiert? Am Samstag wurde gemeldet, dass eine Drohne in die Turbinenhalle von Block 6 des Atomkraftwerks Saporischschja eingeschlagen ist. Dabei wurde ein Loch in die Außenwand gerissen. Das Kraftwerk steht unter russischer Kontrolle, alle Reaktoren sind schon lange abgeschaltet. Russland und die Ukraine beschuldigen sich gegenseitig, für den Angriff verantwortlich zu sein.
Wer hilft? Die Internationale Atomenergiebehörde, kurz IAEA, ist sofort aktiv geworden. Ihr Chef Rafael Grossi warnt, dass Angriffe auf Atomanlagen extrem gefährlich sind – er nennt es „ein Spiel mit dem Feuer“. Die IAEA will sich das Loch in der Wand jetzt selbst ansehen und prüfen, ob wirklich keine wichtigen Teile beschädigt wurden. So eine unabhängige Kontrolle hilft, die Lage richtig einzuschätzen und Panik zu vermeiden.
