Das US-Militär hat im Pazifik ein Boot angegriffen und dabei drei Menschen getötet – angeblich, weil es Drogen transportierte.

Was ist passiert? US-Soldaten haben auf dem offenen Meer ein Boot beschossen. Das US-Militär sagt, das Boot habe Drogen geschmuggelt und sei auf bekannten Schmuggler-Routen unterwegs gewesen. Bei der Explosion starben drei Männer an Bord. Es gibt ein Schwarz-Weiß-Video von dem Angriff. Seit September läuft eine große Militär-Operation namens 'Southern Spear'. Dabei wurden schon mehr als 200 Menschen bei Angriffen auf Boote getötet.

Wer hilft und ordnet das ein? Viele Anwältinnen und Anwälte sowie Menschenrechts-Gruppen sagen: Diese Angriffe könnten illegal sein. Sie sprechen von 'außergerichtlichen Tötungen', also Tötungen ohne Gerichtsverfahren. Ihr Argument: Die Menschen auf den Booten haben die USA nicht direkt angegriffen. Außerdem hat die US-Regierung bisher nicht klar bewiesen, dass die Boote wirklich mit Drogen zu tun hatten. Diese Fachleute fordern, dass internationale Gesetze eingehalten werden.