In Niederösterreich haben drei Jugendliche in einer Nacht ein Auto und Mülltonnen angezündet und viele Sachen beschädigt – jetzt ermittelt die Polizei auch wegen eines verbotenen Symbols.
Was ist passiert? In der Nacht von Montag auf Dienstag waren drei Jugendliche im Alter von 14, 15 und 16 Jahren im Ortsteil Möllersdorf von Traiskirchen unterwegs. Zwischen 2.30 Uhr und 5 Uhr morgens zündeten sie einen Pkw, eine Müllinsel und eine Mülltonne an. Außerdem zerkratzten sie Autolack, warfen Motorräder um und beschädigten eine Straßenlaterne sowie Hausfassaden. In ein Auto ritzten sie ein Hakenkreuz – dieses Symbol ist in Österreich nach dem Verbotsgesetz verboten.
Wer hilft? Die Polizei von der Polizeiinspektion Traiskirchen hat die drei Jugendlichen als Beschuldigte ausgeforscht. Interessant: Einer der Teenager hat sich selbst bei der Polizei gemeldet und am Telefon gestanden, dass er die Brände gelegt hat. Dadurch konnten auch die beiden anderen gefunden werden. Die Polizei erstattet nun Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt. Der Besitzer des ausgebrannten Autos hat sich über Facebook an die Öffentlichkeit gewandt, um auf die Gefahr hinzuweisen: Sein Auto stand direkt neben der gedämmten Fassade eines Wohnhauses, das hätte laut seinen Worten komplett abbrennen können.
