Eine russische Rakete hat zwei Kosmonauten und einen US-Astronauten ins All gebracht – sie leben und forschen nun monatelang auf der Raumstation.

Stell dir vor, du fliegst mit zwei Menschen aus einem anderen Land ins All und arbeitest dort monatelang zusammen. Genau das passiert gerade: Eine Sojus-Rakete startete am 14. Juli 2026 vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan. An Bord waren die Russen Pjotr Dubrow und Anna Kikina und der US-Amerikaner Anil Menon. Nach etwa drei Stunden dockte ihr Raumschiff an der Internationalen Raumstation ISS an – einem riesigen Labor, das seit 1998 die Erde umkreist.

Auf der ISS warten schon andere Raumfahrer auf sie, darunter drei US-Amerikaner, eine Französin und drei Russen. Insgesamt sind es jetzt zehn Menschen im All. Sie alle leben in einer Art Weltraum-Wohngemeinschaft, arbeiten zusammen und machen wissenschaftliche Experimente. Das Besondere: Auch wenn die Erde unten gerade schwierig ist – oben im All arbeiten Länder zusammen, die sich am Boden politisch streiten.