Mehrere bekannte Studios hinter Spielen wie 'Hellblade' und 'Psychonauts' verhandeln mit Microsoft über einen Ausweg aus der drohenden Schließung.
Was ist passiert? Bei Microsoft steht die Gaming-Sparte Xbox unter Druck. Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg bangen gleich mehrere Studios um ihre Zukunft. Betroffen sind unter anderem Ninja Theory, die das neue 'Hellblade'-Spiel 'Senua' gerade erst auf einer großen Bühne vorgestellt haben, Double Fine ('Psychonauts') und Compulsion Games ('South of Midnight'). Microsoft hat die Berichte bisher nicht offiziell bestätigt.
Wer hilft jetzt? Die Studios suchen aktiv nach Käufern oder Investoren, die sie aus dem Konzern herauslösen. Auch die Mitarbeiter kämpfen: Das Team von Double Fine hat erst im Mai mit Unterstützung der Gewerkschaft Communications Workers of America einen Antrag auf gewerkschaftliche Anerkennung gestellt, um die eigene Stimme zu stärken. Viele Entwickler dürfen sich inzwischen nach neuen Jobs umsehen und werden so zumindest nicht einfach fallen gelassen.
