Der mexikanische Regisseur Michel Franco bringt seinen Berlinale-Film „Dreams" mit Jessica Chastain in die Kinos.
Worum geht es? „Dreams" erzählt von Jennifer, einer reichen amerikanischen Frau, die mit Geld überall Einfluss nimmt. Sie unterstützt ein mexikanisches Tanzstudio mit ihrer Stiftung. Dort arbeitet Fernando, ein junger Balletttänzer, der von einer großen Karriere in den USA träumt. Zwischen den beiden entsteht eine enge Beziehung, die schnell zu einem gefährlichen Spiel aus Liebe, Macht und Abhängigkeit wird. Der Film enthält explizite erotische Szenen und endet in einem gewaltsamen Finale. Eingestuft ist er als erotisches Drama.
Wer hilft, das Thema einzuordnen? Filmkritikerinnen und Filmkritiker begleiten den Kinostart mit Rezensionen und erklären, was Franco mit seiner Geschichte sagen will. Die Berlinale hat den Film im Wettbewerb gezeigt und damit ein Signal gesetzt, dass es sich um einen ernsthaften Autorenfilm handelt. Auch die Deutsche Presse-Agentur berichtet über den Start und ordnet den Film als mögliche Kritik am Kapitalismus und am amerikanischen Traum ein.
Was kannst du tun? Wenn dich der Film interessiert, schau zuerst, welche Altersfreigabe er hat, denn er ist wegen expliziter Szenen nicht für jüngere Zuschauer geeignet. Sprich danach mit Freundinnen, Freunden oder deinen Eltern über die Frage: Was passiert, wenn Geld und Macht eine Beziehung bestimmen? So kannst du die Geschichte hinter dem Drama besser verstehen.
