Disney bringt mit "The Mandalorian & Grogu" den ersten Star-Wars-Kinofilm seit "The Rise of Skywalker" im Jahr 2019 in die Kinos. Der Film, der als längere Episode der erfolgreichen Serie "The Mandalorian" beschrieben wird, erzählt eine eigenständige Abenteuergeschichte mit Din Djarin und Grogu.
Handlung und Besetzung
Der Film folgt dem Bounty Hunter Din Djarin, gesprochen von Pedro Pascal, und dem kleinen Grogu, auch bekannt als Baby Yoda. Die beiden erhalten von Colonel Ward, gespielt von Sigourney Weaver, einen gefährlichen Auftrag: Sie sollen den Sohn des verstorbenen Gangsterbosses Jabba the Hutt finden, der von einem rivalisierenden Clan festgehalten wird. Jeremy Allen White leiht dem Sohn von Jabba the Hutt seine Stimme.
Martin Scorsese ist mit einer prominenten Stimme im Film vertreten, während Ludwig Göransson für den Soundtrack verantwortlich zeichnet. Der Film verzichtet auf das episodische Format der Serie und bietet stattdessen eine durchgehende Handlung mit einer Laufzeit von 133 Minuten.
Hintergrund und Einordnung
"The Mandalorian & Grogu" ist nicht Teil der epischen Skywalker-Saga, sondern erzählt eine eigenständige Geschichte. Din Djarin, der von den Bewohnern des Planeten Mandalore aufgezogen wurde und aus religiösen Gründen stets einen Ganzkörperanzug trägt, jagt faschistische Kriegsherren für die Neue Republik. Grogu, der erstmals 2019 in der Serie auftauchte, hat bereits seine Stärke in der Macht unter Beweis gestellt und trainierte bei Luke Skywalker.
Die Serie "The Mandalorian" war ein großer Erfolg für Disney+ und brachte Spin-offs wie "The Book of Boba Fett" und "Ahsoka" hervor. Für Zuschauer, die sich mit der Welt von "The Mandalorian" vertraut machen möchten, werden die erste Folge der ersten Staffel und die letzten beiden Folgen der dritten Staffel empfohlen.
Nostalgie und Stil
Der Film setzt auf Puppenspiel und nostalgische Elemente wie X-Wing-Fighter, AT-AT-Läufer, Sturmtruppler und Droiden. Kleine, knorrige Mechaniker-Figuren erinnern an die Ästhetik der Original-Trilogie. Die Ewoks, die 1983 in "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" eingeführt wurden, waren von den Guerilla-Taktiken des Vietcong inspiriert.
Im Gegensatz zu den epischen Erzählungen der ursprünglichen Saga konzentriert sich der Film auf actionreiche Kämpfe gegen Monster und Maschinen. Grogu wird dabei nicht als Animation von Pixar dargestellt, sondern bleibt seinem ursprünglichen Design treu.