Die EU-Kommission hat Google per Gesetz dazu gebracht, Teile von Android und seiner Suche für andere Anbieter zu öffnen.

Stell dir vor, ein Unternehmen ist so groß, dass fast jeder auf der Welt sein Produkt benutzt. Genau so geht es Google mit dem Handy-System Android und der Google-Suche. Die EU sagt: Das ist zu viel Macht, und andere Firmen müssen auch eine faire Chance bekommen.

Deshalb hat die EU-Kommission am 16. Juli 2026 zwei offizielle Entscheidungen nach dem Digital Markets Act, kurz DMA, veröffentlicht. Google muss bestimmte Funktionen auf Android spätestens mit der Version Android 18 bis zum 1. Juli 2026 öffnen, weitere Änderungen folgen mit Android 19. Konkret bedeutet das: Andere Suchmaschinen und KI-Assistenten sollen leichter an Daten und Schnittstellen herankommen, die bisher nur Google nutzen durfte.

Außerdem muss Google eine Strafe von 4,125 Milliarden Euro zahlen, weil es in der Vergangenheit Regeln gebrochen hat. Die zuständige Kommissarin Henna Virkkunen kontrolliert, ob Google die Auflagen wirklich umsetzt. Tut Google das nicht, drohen weitere Strafen.