Andrea Zietzschmann, die Chefin der Stiftung Berliner Philharmoniker, wird im Sommer 2028 aufhören und ihren Vertrag nicht weiter verlängern.
Die Berliner Philharmoniker sind eines der berühmtesten Orchester der Welt – ihr Konzertsaal, die Philharmonie, sieht aus wie ein großes Zelt mit vielen Reihen, die wie ein Weinberg angeordnet sind. Gebaut hat das Gebäude der Architekt Hans Scharoun. Seit der Saison 2017/2018 leitet Andrea Zietzschmann die Stiftung, die das Orchester und den Saal betreibt. Jetzt hat sie angekündigt, dass sie 2028 nach elf Jahren einen neuen Weg gehen will.
Berlins Kultursenator Stefan Evers bedauerte die Entscheidung und lobte Zietzschmann: Sie habe das Orchester klug geführt, weltweit besser vernetzt und neue Publikumsgruppen in die Philharmonie geholt. Auch Chefdirigent Kirill Petrenko dankte ihr: Sie habe ihm mit Energie und Ausdauer den Rücken freigehalten, damit er sich auf das Musizieren konzentrieren konnte.
Für 2032 ist eine große Sanierung des Saals geplant. Während der Arbeiten brauchen die Philharmoniker einen Ausweichspielort – welcher das sein wird, ist noch offen. In den nächsten Monaten wird nun eine Nachfolge gesucht, die das Orchester weiterführt und das Bauprojekt mitbegleitet.
