Beim Diamond-League-Meeting in Eugene haben US-Sprinterinnen die 100 m unter sich ausgemacht – Melissa Jefferson-Wooden war eine Winzigkeit schneller als Sha'Carri Richardson.
Das Meeting in Eugene im US-Bundesstaat Oregon gehört zu den großen Stopps der internationalen Leichtathletik-Saison. Beim Sprint der Frauen über 100 m stand am Ende Melissa Jefferson-Wooden ganz oben auf dem Podest. Sie lief die Strecke in 10,78 Sekunden – ohne Windhilfe. Nur eine Hundertstelsekunde hinter ihr kam Sha'Carri Richardson ins Ziel. Der dritte Platz ging an Adaejah Hodge von den Britischen Jungferninseln, die ebenfalls nur eine Hundertstelsekunde Rückstand auf Richardson hatte.
Bei den Männern holte Tate Taylor den Sieg über 200 m. Er brauchte 19,75 Sekunden und sorgte damit für einen weiteren US-Erfolg an diesem Abend. Bei den Frauen über 800 m gewann die Kenianerin Lilian Odira in 1:56,19 Minuten. Auf Platz zwei landete die britische Olympiasiegerin Keely Hodgkinson, die auf dieser Strecke damit erneut eine Niederlage hinnehmen musste.
