Bundesaußenminister Johann Wadephul war in São Paulo und hat mit jungen Leuten gesprochen, die Deutsch lernen – über Chancen, Ängste und den Alltag in Deutschland.
Stell dir vor, du lernst gerade Deutsch und möchtest irgendwann in Deutschland arbeiten oder studieren. Genau solche Leute hat der deutsche Außenminister Johann Wadephul in São Paulo getroffen. Er ist in das Goethe-Institut gekommen, das ist ein Ort, an dem weltweit Deutschkurse stattfinden. Wadephul hat dort gesagt: Deutschland braucht Leute, die mitarbeiten wollen – zum Beispiel in Krankenhäusern, in Handwerksbetrieben oder in der Forschung.
Wadephul hat auch über ein schwieriges Thema gesprochen: Manche Brasilianer haben Angst, dass sie in Deutschland nicht willkommen sind, weil es dort Berichte über Rassismus und Fremdenfeindlichkeit gibt. Der Minister hat zugehört und gesagt, dass vieles in Deutschland gut gelingt. Er hat aber auch ehrlich gesagt, dass es Probleme gibt – zum Beispiel Straftaten, die mit Zuwanderung zu tun haben. Insgesamt findet er, dass zu wenig über die Erfolge geredet wird.
