Die CDU-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus hat sich das alte ICC am Funkturm angeschaut und über Pläne für eine Sanierung bis 2032 informiert.
Das ICC steht seit zwölf Jahren leer und ist vielen Berlinerinnen und Berlinern als „Raumschiff in der City West“ bekannt. Früher war es das größte Kongresszentrum Europas, doch dann wurde es stillgelegt. Seit 2019 steht der Bau unter Denkmalschutz, weil er für die Stadtgeschichte wichtig ist.
Tobias Fischer von der Coloured Fields GmbH gehört zu den Projektpartnern, die das Gebäude umbauen wollen. Sein Ziel ist klar: „Wir wollen den Dornröschenschlaf beenden“. Geplant sind deshalb neue Angebote rund um Kunst, Kultur und Gastronomie. Auf dem alten Parkhaus soll zusätzlich ein neues Hotel mit Vorplatz entstehen, damit das ganze Viertel um das ICC attraktiver wird.
Die CDU-Fraktion findet die Pläne gut. Fraktionschef Dirk Stettner sagte, zum ersten Mal werde das ICC als Quartier gedacht und in die City West eingebunden. Die Senatoren Franziska Giffey und Christian Gaebler wollen das Gebäude per Erbbaurecht für 99 Jahre an die neuen Betreiber übergeben, damit die Sanierung langfristig planbar ist.
