In Japan ist eine große Tiefkühlfirma gehackt worden – jetzt machen sich Leute Sorgen, dass Sushi und Fastfood knapp werden könnten.

Was ist passiert? Die Firma Nichirei, einer der größten Tiefkühlkosthersteller in Japan, hat öffentlich gesagt: „Wir sind Ziel eines Cyberangriffs geworden". Das bedeutet: Hacker haben sich in das Computersystem der Firma eingeschlichen. Kriminelle machen so etwas oft, um Geld zu erpressen. Nun fällt bei Nichirei möglicherweise die Arbeit aus oder läuft langsamer als normal.

Die Sushi-Kette Kura Sushi, die fast 700 Filialen in Japan und im Ausland hat, sagt schon jetzt, dass in ihren Restaurants im Westen des Landes bei bestimmten Produkten Lieferverzögerungen bestehen. Das heißt, dass beliebtes Sushi oder andere Speisen dort gerade nicht in voller Auswahl verkauft werden können. Auch Fastfood wie das von KFC Japan könnte betroffen sein, weil KFC ähnliche Tiefkühllieferketten nutzt.

Leider ist Japan nicht zum ersten Mal betroffen. Letztes Jahr wurde schon der Bierbrauer Asahi mit einem „ausgeklügelten Cyberangriff" angegriffen und auch andere Firmen wie die Bekleidungskette Muji oder der Lieferpartner Askul hatten solche Probleme.