Der Reifenhersteller Continental will seine Kunststoff- und Kautschuksparte Contitech an den Finanzinvestor Lone Star Funds verkaufen – daraufhin ist die Aktie deutlich gestiegen.
Continental ist ein großes Unternehmen aus Hannover, das vor allem Autoreifen herstellt. Schon vor Längerem hatte das Unternehmen angekündigt, dass es einen Teil seiner Firma – die Kunststoff- und Kautschuksparte Contitech – abgeben möchte. Nun hat Continental mitgeteilt, dass ein Vertrag mit dem Investor Lone Star Funds kurz vor dem Abschluss steht. Der Preis liegt bei rund vier Milliarden Euro, plus mögliche Zusatzzahlungen.
Schon vor dem eigentlichen Verkauf wurde klar: Contitech ist nach der bereits abgespaltenen Autosparte Aumovio der nächste Teil, der verkauft werden soll. Dadurch wird Continental immer stärker ein reiner Reifenhersteller – das heißt, das Unternehmen konzentriert sich künftig auf das, was es am besten kann: Reifen.
An der Börse sorgte die Nachricht für Bewegung: Die Continental-Aktie stieg am Freitagnachmittag um knapp zwei Prozent auf 76,26 Euro und erreichte damit den höchsten Stand seit November 2021. Analysten großer Banken bewerteten das Unternehmen zuletzt mehrheitlich positiv.
Warum ist das für dich wichtig? Wenn große Firmen wie Continental Teile von sich verkaufen, zeigt das, wie sich ganze Unternehmen gerade verändern: aus breit aufgestellten Mischkonzernen werden spezialisierte Firmen. Das betrifft am Ende auch Arbeitsplätze, Produkte und die Preise, die du als Verbraucherin oder Verbraucher zahlst.
