Der Rüstungskonzern KNDS wollte an die Börse gehen, hat das aber erstmal verschoben.
KNDS ist ein großes Unternehmen, das zum Beispiel den Leopard-2-Panzer und die Panzerhaubitze 2000 baut. Es gehört heute zur Hälfte dem französischen Staat und zur Hälfte einer deutschen Familie. Geplant war, dass auch Deutschland mit 40 Prozent einsteigt und 20 Prozent an Investoren verkauft werden – so ein Verkauf von Unternehmensanteilen an Investoren heißt Börsengang oder IPO (Initial Public Offering).
Das Ganze sollte in Frankfurt und Paris passieren. Insider sprechen auch von einer „Doppelnotierung“, wenn ein Unternehmen an zwei Börsen gleichzeitig gelistet wird. Dabei sollte KNDS insgesamt mehr als 12 Milliarden Euro wert sein.
