Das neue Football-Spiel College Football 27 von EA ist da – und viele Fans sind wütend: Sie müssen zahlen, wenn sie im Einzelspielermodus schneller vorankommen wollen.

Stell dir vor, du spielst ein Spiel ganz alleine gegen den Computer, zum Beispiel eine Trainer-Karriere über mehrere Saisons. Genau für solche Solo-Modi gibt es jetzt einen Knopf: Du kannst echtes Geld ausgeben, um deinen Trainer oder deinen Spieler direkt stärker zu machen. Wer zum Beispiel seinen Coach sofort auf die höchste Stufe 100 bringen will, bezahlt laut dem Magazin Insider Gaming rund 100 US-Dollar. Ohne Geld brauchst du nach einer Rechnung aus der Community etwa 2,5 Millionen Erfahrungspunkte – ein komplett gewonnenes Meisterschaftsjahr bringt davon nur rund 16.000. Weil das unfair wirkt, sagen viele Fans: Das ist "Pay to Win" im Einzelspieler.

Zum Glück lassen sich die Spieler das nicht einfach gefallen. Der bekannte YouTuber Bordeaux hat den Hashtag #CFBPlayDontPay ins Leben gerufen – "spielt und zahlt nicht". Auf der Plattform X trendete der Tag in den USA auf Platz 9. Spieler fordern dort, die Bezahloptionen wieder abzuschaffen, manche wollen ihr Geld zurück, andere sagen, sie kaufen das Spiel erst gar nicht. Auch wenn EA bisher geschwiegen hat, steigt der Druck.