China baut seine Industrie massiv aus und exportiert immer mehr günstige Waren nach Europa, was die deutsche Wirtschaft unter Druck setzt.
Was ist passiert? China investiert gerade massiv in seine Industrie. Der Staat will die Produktionskapazitäten von 30 auf 45 Prozent steigern. Dadurch entstehen sehr viele Produkte – mehr als China selbst braucht. Diese Überproduktion wird günstig ins Ausland verkauft, auch nach Deutschland. Besonders betroffen sind die Autoindustrie, die Chemie, die Pharmazie, der Maschinenbau und die Batterieproduktion. Zum ersten Halbjahr 2026 lag der Anteil neu zugelassener Autos chinesischer Marken in Deutschland bei 3,7 Prozent. In manchen Bereichen ist China nicht nur Lieferant, sondern auch direkter Konkurrent. Das Handelsdefizit Deutschlands mit China ist 2025 auf 89,3 Milliarden Euro gestiegen, und seit 2021 sollen in Deutschland über 400.000 Jobs verloren gegangen sein, weil China weniger deutsche Produkte kauft.
