Urs Kessler hat seinen Job als Präsident des Schweizer Eishockeyverbandes an den Nagel gehängt – nur einen Tag nach dem verlorenen WM-Final gegen Finnland.

Stell dir vor, du übernimmst einen Top-Job im Schweizer Eishockey und nach nur neun Monaten ist schon wieder Schluss. Genau das ist Urs Kessler passiert. Er war der oberste Chef des Verbandes, der den Schweizer Eishockeysport organisiert.

Kessler sagte selbst, dass die vielen Diskussionen um seine Person ihm gezeigt hätten, dass er nicht der Richtige für einen Neustart sei. Der Verband bestätigte, dass ein Neuanfang dringend nötig ist.

Schon vor der Heim-WM in Zürich und Lausanne gab es mächtig Ärger. Der damalige Nationaltrainer Patrick Fischer musste gehen, weil bei seinen Ausbildungsnachweisen geschummelt worden war. Kessler und der Verband mussten zugeben, dass sie dabei Fehler gemacht hatten.