Immer mehr Länder setzen auf KI-Chatbots, die Touristen bei Fragen helfen – von Rom bis Bali.
Stell dir vor, du bist in Rom und willst wissen, wie viel Eintritt der Trevi-Brunnen kostet. Statt lange im Internet zu suchen, fragst du einfach eine KI im Chat. Genau das machen gerade viele Reiseziele. In Rom heißt die digitale Helferin Julia und antwortet auf 80 Sprachen, auch auf Deutsch. Selbst bei merkwürdigen Fragen wie „Darf ich Ananas-Pizza bestellen?" bleibt sie locker und sagt: „Niemand wird dich dafür verurteilen!"
Auch die Schweiz ist KI-mäßig unterwegs. In Zürich helfen dir gleich drei digitale Guides: Celine, Fernando und Sophie. Sophie sagt zum Beispiel, sie sei in Zürich-Wiedikon aufgewachsen, und empfiehlt einen Friedhof als ruhigen Spaziergang. Celine gibt offen zu, wenn sie etwas nicht sicher weiß. Fernando erzählt dir Geschichten, damit sich die Tipps menschlich anfühlen.
Bunt wird es in Queensland: Dort heißt der Chatbot Bunji, ein Koala im grünen Hemd. Er sagt „G'day mate!" zu dir, spricht aber konsequent Australisch, auch wenn du ihn auf Deutsch anschreibst. In Thailand hilft dir Tatai, ein kleiner Kobold, der sich selbst „Schelm" nennt. Er kennt das German Hofbräuhaus in Chiang Mai genauso gut wie ein Sterne-Restaurant in Bangkok. Auf politische Fragen sagt er höflich: „Das fällt nicht in meinen Aufgabenbereich."
In Indonesien wiederum antwortet Maia, eine junge KI. Sie spricht mehrere Sprachen und empfiehlt dir zum Beispiel das Bergdorf Munduk oder die Insel Serangen mit Surfsport und Meeresschildkröten. Auf die Frage nach Müll an Stränden gibt sie ehrlich zu: „Das ist ein großes Problem, an dem aber gearbeitet wird."
