Vor wichtigen Wahlen im Osten Deutschlands warnen mehrere Spitzenpolitiker der CDU vor einem Bündnis mit der AfD.

In Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern werden im September 2026 neue Landtage gewählt. Die CDU trifft sich gerade in Dessau-Roßlau, um ihr Wahlprogramm zu beschließen. Die AfD liegt dort laut Umfragen vorne, deshalb wird viel diskutiert, ob die CDU mit ihr zusammenarbeiten könnte.

Wichtige CDU-Politiker wie Karl-Josef Laumann, Dennis Radtke, Dennis Thering und Herbert Reul sagen klar: Nein. Sie drohen sogar, die Partei zu verlassen, wenn es doch passieren sollte. Bundesaußenminister Johann Wadephul sagt, Deutschland würde schwächer, wenn die AfD mitregiert.

Die CDU hat in ihren Statuten festgelegt, dass sie keine Koalition mit der AfD oder der Linken eingehen will. Aber weil die AfD in den Umfragen so stark ist, gibt es eine Debatte darüber, was passiert, wenn nach der Wahl keine Mehrheit ohne sie möglich ist. Die Warnungen richten sich also auch an die eigene Partei, klar bei ihrer Linie zu bleiben.