Die Bundesregierung will schwere Unfälle unter Cannabiseinfluss in einer offiziellen Statistik erfassen – darüber stimmt der Bundesrat am Freitag ab.

Stell dir vor, du fährst mit dem Auto und ein anderer Wagen fährt dir rein. Wenn die Polizei dann checkt, ob jemand Drogen im Blut hatte, soll das bald überall in Deutschland gleich erfasst werden. Genau das plant das Bundesverkehrsministerium: THC-Werte, also den Wirkstoff von Cannabis, der bei der Unfallaufnahme gemessen wird, sollen in eine große Statistik einfließen. So will man herausfinden, ob die Freigabe von Cannabis das Unfallrisiko verändert hat.

Falls du selbst bald Auto fährst: Schon seit August 2024 gibt es klare Regeln. Ab 3,5 Nanogramm THC pro Milliliter Blutserum drohen 500 Euro Bußgeld, ein Monat Fahrverbot und zwei Punkte in der Flensburger Datei. Wer noch in der Probezeit ist oder unter 21, darf gar nichts nehmen – sonst werden 250 Euro fällig.